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Bewertung:

70435 Stuttgart
Deutschland

Das Konzept einer jeden Kinderkrippe sollte sein, dass Eltern und Kinder sich gleichmaßen in der Einrichtung wohlfühlen.

Es sollte jeder Krippe ein großes Anliegen sein, die individuellen Bedürfnisse und Interessen des Kindes zu kennen und darauf einzugehen. Seine Stärken und Schwächen ernst zu nehmen und seine eigenen Entwicklungsschritte zu unterstützen und zu begleiten.
 
Pädagogische Konzepte
Es gibt eine große Auswahl an pädagogischen Konzepten. Um herauszufinden, welches das richtige für Ihr Kind ist, stellen wir Ihnen nun ein paar vor:
 
Fröbelpädagogik
1840 gründete Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782-1852) im Blankenburg / Thüringen einen Spielkreis für Kinder mit dem Namen “Kindergarten”.
Die Grundlage eines Fröbel-Kindergarten bildet das freie Spielen als typisch kindliche Lebensform. Es werden Spiel- und Lernmaterialien bereitgestellt, mit denen das Fühlen, die Motorik, die Fantasie und Kreativität der Kinder gefördert werden kann. Pädagogische Grundformen wie Kugel, Zylinder und Würfel sind auch heute noch sehr beliebte Formen für Kinderspielzeug. Das Spielen und Singen bildet die Grundlage der Fröbel-Pädagogik.
 
Montessoripädagogik
Die Montessori-Pädagogik geht auf die aus Italien stammende Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870-1952) zurück, die 1907 in Rom das erste Montessori-Kinderhaus gründete.
Im Vordergrund der Montessoripädagogik steht die Erziehung zur Selbstständigkeit: “Hilf mir, es selbst zu tun”. Es werden keine strengen Lehrpläne verfolgt und die Kinder werden weniger geführt und angeleitet, sondern vielmehr in ihrem natürlichen Forschungs- und Entwicklungsdrang unterstützt. Durch beobachten der Entwicklungsstufen und Bedürfnisse eines jeden Kindes können die passenden didaktischen Mittel gewählt werden, um es so gut wie möglich zu fördern.
 
Waldkindergarten
In Waldkindergärten findet die Kinderbetreuung überwiegend in der freien Natur statt. Der erste Waldkindergarten in Deutschland wurde 1968 gegründet. Die Betreuung findet bei jedem Wetter im Freien satt. Für extreme Witterungsverhältnisse gibt es eine Schutzunterkunft für Kinder und ErzieherInnen, ansonsten gibt es aber kein festes Gebäude.
Das Spielzeug der Kinder besteht fast ausschließlich aus Naturgegenständen, die man auf Wald und Wiesen findet.
Auf Bäume zu klettern, auf Stämmen zu balancieren oder mit Lehm etwas zu bauen, gehört zum Kindergartenalltag. Das Erleben von Pflanzen und Tiere in ihren ursprünglichen Lebensräumen und die Sensibilisierung für ökologische Zusammenhänge sind Lern- und Erfahrungsziele der Waldkindergärten.
 
Waldorfpädagogik
Die Waldorfpädagogik wurde von Rudolf Steiner (1861-1925) gegründet.
Waldorfkindergärten sind zumeist eigenständige Einrichtungen, können aber auch an Waldorfschulen angegliedert sein. Im Jahr 1919 wurde die erste Waldorfschule in Stuttgart eröffnet. Sieben Jahre später der erste Waldorfkindergarten, der dieser Waldorfschule angeschlossen war.
Das Spielzeug eines Waldorfkindergarten besteht größtenteils aus Naturmaterialien wie Wolle, Filz oder Holz. Vor allem im freien Spiel wird die Individualität und Persönlichkeit des Kindes deutlich. Feste Rhythmen in der Zeitgestaltung wie Freispiel, dem Vorlesen eines Märchens oder künstlerischen Arbeiten soll den Kindern Sicherheit verleihen.
Mehr Infos zur Entwicklung von Kindern und Babys auch bei Fragen und Antworten und natürlich auf den Webseiten der Kinderkrippen.
 
Bildnachweis: © Alena Ozerova - Fotolia.com
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